Verloren im Konsumdschungel?

Die Bundesregierung verabschiedet sich vom Ideal des „mündigen“ Verbrauchers. Statt von allzeit rationalen Akteuren ist nun von „realen“ Verbrauchern die Rede. Diese kennzeichnet vor allem eines: ihre Verletzlichkeit. Man müsse sie an die Hand nehmen und zu richtigen Entscheidungen befähigen.

Diese Entwicklungen traten lehrbuchreif besonders deutlich und mit nachdrücklich „Kraft“voll beeinDRUCKender Unterstützung in die/den Reihen der NRWSPD beim Durchdrücken des absolut-totalitären Rauchverbotes in der NRW-Gastronomie zu Tage. In einer von ihrem eigenen Abstimmungsverhalten distanzierenden Erklärung gaben 18 SPD-Miglieder ihren Bedenken Ausdruck.

Auch jüngste Entwicklungen im Bereich der Liquid-Verdampfer gehören dazu, die in ihrem Ursprung untrennbar mit einer „Gesundheit„sministerin von Nordrhein-Westfalen namens Barbara Steffens verbunden bleiben wird und ihr unrühmlichstes „Geschmäckle“ durch mehrere von ihr verlorene Gerichtsprozesse infolge uneinsichtigen Beharrens bekamen, wodurch diese Frau Steffens dem Steuerzahler nicht nur hohe Gerichtskosten, sondern auch hohe Schadenersatzleistungen aufbürdete.

Doch:

  • Was ist von dieser Abkehr vom „mündigen“ hin zum „realen“ Verbraucher zu halten?
  • Wie ticken die Konsumenten tatsächlich? Sind sie leicht verführbar oder sollten wir mehr in deren autonome Entscheidungsfähigkeit vertrauen?
  • Soll, wie der Spiegel vermutet, „der Trottel zum Leitbild“ der Verbraucherpolitik erhoben werden oder bietet die neue Sicht auf den Konsumenten die Chance auf wirksame und effektive Maßnahmen zu dessen Schutz?
  • Welchen Einfluss hat die Verbraucherdebatte auf unser gesellschaftliches Selbstverständnis?

Dieser Thematik widmete sich am 01. Dezember 2015 eine Podiumsdiskussion unter der Überschrift:

Verloren im Konsumdschungel?
Verbraucherpolitik im Spannungsfeld von Schutz und Bevormundung

Es diskutierten:

  • Elvira Dobrinski-Weiss, MdB, SPD, Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft
  • Jan Mücke, Geschäftsführer des Deutschen Zigarettenverbandes
  • Johannes Richardt, Redaktionsleiter NovoArgumente
  • Dr. Jana Diels, ConPolicy Institut für Verbraucherschutz
  • Moderation: Prof. Dr. Stefan Chatrath
Hören Sie eine Aufzeichnung dieser Veranstaltung:
[mit freundlicher Unterstützung »Betrifft: Berlin! – Das Magazin.«]

Falls Sie hier auf der Webseite nichts hören, unterstützt Ihr Browser die Audioübertragung nicht. Sie benötigen WinAMP oder den VLC-Player, den Sie »hier kostenfrei downloaden« können.

Der anwesende Bundesgeschäftsführer der »Bundesversammlung Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung« richtete sich mit einer Frage an Frau MdB Dobrinski-Weiss, die sie jedoch offenbar auf dem Podium nicht öffentlich beantworteten mochte. Er kündigte noch am Abend an, ihr diese Frage noch einmal schriftlich vorzulegen und um eine Antwort zu ersuchen.
Wir informieren Sie hier über den weiteren Fortgang…
Verloren im Konsumdschungel?

About: BV-GFS

Die Bundesversammlung für Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung ist eine zentrale, bundesdeutsche Plattform von Vereinen, Organisationen, Initiativen und Individuen, die sich gegen die zunehmende Beschränkung der persönlichen Freiheit durch staatliche „Bevormundung“ und Verbote zur Wehr setzen. Wenn auch Sie sich (resp. Ihr Verein, Ihre Organisation oder Initiative) uns als korrespondierendes Mitglied anschließen möchte, senden Sie uns bitte eine eMail mit Beschreibung Ihrer Interessen/Projekte (ggf. mit Webseite und sonstigen Dokumentationen). Kontaktinformationen finden Sie im Impressum.

One single comment

  1. Rembetissa sagt:

    Ich habe Ihre Seite durch das E-Rauchen-Forum entdeckt.
    Wir bitten darum, uns zu unterstützen bei der Zeichnung einer E-Petition des Bundestages (Petition Nr. 61543).
    Sollten Sie über verschiedene Kanäle Hinweise darauf erhalten: Ihr Kontaktformular funktioniert nicht und mehrere Personen versuchen Sie daher auf verschiedenen Wegen zu erreichen.
    Danke!

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