„Ein Dach für Raucher“ bittet um Ihre Hilfe

Spenden:

Das Spendenziel ist erreicht!
Ich darf allen Spendern im Namen Friedhel Adolfs vielmals danken! Er darf nun das Ende des Verfahrens vor dem Bundesgerichtshof in seiner Wohnung abwarten.
Hinweis:
Bei Rückerstattung der Sicherungsleistung wird das gesammelte Geld dem Fond »Ein Dach für Raucher« zugeführt, um in leider zu erwartenden, ähnlich gelagerten Fällen helfen zu können,
Read More

Position der evangelischen und katholischen Kirche in NRW zur Bevormundung durch Rauchverbot

Anlässlich des geplanten Volksbegehrens »Nichtrauchen – Rauchen – Wahlfreiheit (NRW)« und der vielen christlichen Feiertage vor einigen Wochen hat sich „NRW genießt!“ an die größten Religionsgemeinschaften in NRW, die römisch-katholische und die evangelische Kirche, gewandt. Es wurden die Bischöfe nicht nur nach Ihrer Position zum verschärften Rauchverbot befragt, sondern auch darauf hingewiesen, dass Kerzen (und bei den Katholiken zusätzlich Weihrauch) eigentlich genauso wie der Umgebungsrauch z.B. in Gaststätten auf der Abschussliste stehen, wenn die Tabakbekämpfer ihre Warnungen vor Feinstaub und Polyaromaten (PAK) ernst meinen würden.

mehr Bilder bei pixabay.com
In einer Antwort seitens des Vizepräsidenten der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), protestieren die Protestanten nicht gegen derartige Entwicklungen. Diplomatisch formuliert weist man auf verschiedene Werte hin und bekennt sich zu Gesetzen, „wo der Appell an ein vernünftiges gemeinverträgliches Sozialverhalten sich als unzureichend erweist“. Ob man dort das Betreiben eines Vereinslokals oder das Rauchen in geselliger Runde sozialunverträglich findet?

Wie auch immer, so manche Rote und Grüne sind ja in dieser Kirche engagiert, und der Gesundheitswahn wäre nicht die erste Zeitgeistmode, der man in diesen Kreisen gefolgt ist. Weniger eine Rolle dürfte spielen, dass in der EKiR Lutheraner mit Reformierten uniert sind, schließlich war ja auch der jahrzehntelange NRW-Landesvater Johannes Rau als deutscher Calvinist und Biertrinker, Raucher, Kartenspieler alles andere als ein Puritaner. Beim bibelfesten ‚Bruder Johannes‘ denken wir Landeskinder freilich an das Motto „Versöhnen statt Spalten“. Da war er ganz anders als seine derzeitige Nachfolgerin auf dem Düsseldorfer Thron, Hannelore Kraft. Seine letzte Ruhe fand Rau übrigens nicht im heimischen NRW, sondern in Berlin, wo kein totales Rauchverbot etwa für die Gastronomie gilt.

AbendmahlAuch die in diesem Bundesland größte Religionsgemeinschaft, die römisch-katholische Kirche, hat geantwortet. Im Scheiben ihres Landesbüros für alle Diözesen heißt es, „dass es den Herren (Erz-)Bischöfen immer ein Anliegen war und ist, gesellschaftspolitische Regelungen zu finden, die dazu geeignet sind, berechtigte Eigeninteressen und die Belange des Gemeinwohls in eine gerechte Balance zu bringen“.

Das klingt schon anders. Am Katholizismus hat es also nicht gelegen, dass bei der NRW-Rauchverbotsnovellierung der rot-grünen Mehrheit im vergangenen Jahr kein gerechter Interessenausgleich stattgefunden hat. So wurden die ideologischen und wirtschaftlichen Eigeninteressen der Tabakbekämpfer nicht an einem dem Gemeinwohl dienenden Interesse am toleranten und selbstbestimmten Zusammenleben Rauchender, Dampfender und Nichtrauchender gemessen.

Herzlichen Glückwunsch. Ein Raucher wurde 80

Foto: Karlo (CC-by-sa 2.0/de)

Foto: Karlo (CC-by-sa 2.0/de)

NovoArgumente 
Eine Gratulation ganz besonderer Art zum
80. Leinwandjubiläum der Comicfigur
Donald Duck

„Früher waren rauchende Zeichentrickcharaktere normal und auch im Disney-Universum weit verbreitet, heute greifen Verbote und Zensur.

Heiterer Cartoonspaß hat seine Unschuld verloren.“

Den ganzen Beitrag lesen…

Kundgebung & Info-Stand in Düsseldorf

Am kommenden Samstag, den 21. Juni 2014 um 12:51 Uhr MESZ, ist Sommeranfang (astronomisch)
Die Sommersonnenwende begeht die »Freie Initiative Dampfaktiv (FRIDA)« mit einer Kundgebung und einem Informationsstand in Düsseldorf:

Wir machen Dampf!

Volksbegehren
»Nichtrauchen – Rauchen – Wahlfreiheit (NRW
Wir machen Dampf!

am Samstag, den 21. Juni 2014, von 11 bis 18 Uhr
in Düsseldorf

auf dem Heinrich-Heine-Platz/Flinger Straße
(Nähe U-Bahn-Ausgang)

 
Etliche namhafte Redner werden sich über den Tag verteilt zu Wort melden, es werden öffentliche Diskussionsrunden und Bürgerbefragungen durchgeführt.

Das Aktionsbündnis »NRW genießt!« informiert über das geplante Volksbegehren in NRW. Interessenten, die das Volksbegehren aktiv unterstützen möchten, können sich direkt vor Ort als „Lokalpate“ anmelden.

Die FRIDA informiert über die Benutzung von Liquidverdampfern (auch e-Zigarette genannt) und die „Europäische Bürgerinitiative freies Dampfen (EFVI)“. Dafür werden auch Unterschriften gesammelt.

Wir wollen diese Veranstaltung auch zur Information und Vernetzung mit unseren Lokal- und Gastro-Paten benutzen. Wenn Sie also in der Nähe von Düsseldorf wohnen oder an diesem Tag dort sein können, würden wir uns sehr über ein persönliches Kennenlernen und Gespräch mit Ihnen freuen.

Unser Treffpunkt in Düsseldorf auf einer größeren Karte anzeigen


Sie erreichen uns vor Ort natürlich auch über die email hidden; JavaScript is required

Tabakproduktrichtlinie:
Viel Dampf um die E-Zigarette

zum Artikel...Die Entwicklungen der TPD2 – insbesondere natürlich die Regelungen zur Einbeziehung der Liquids – wurden von der Dampfergemeinschaft sehr intensiv verfolgt und mit Petitionen sowie vielen Anschreiben an Mitglieder des Europäischen Parlaments begleitet. Die erheblichen Verzögerungen bis zum Abschluss dieses „gesetzgeberischen“ Verfahrens waren auf die große Unsicherheit nahezu aller daran beteiligten Personen im Umgang mit diesem neuen Genussmittel zurückzuführen. Dabei wurde deutlich, dass die Interessen der betroffenen Bürger – für die die Abgeordneten in Brüssel und Straßburg eigentlich tätig werden soll(t)en – im Gegensatz zu den politisch, ideologisch und wirtschaftlich zerrenden Kräfte und Lobbyinteressen kein Gehör gefunden haben.

In einem Artikel in NovoArgumente stellen wir die Technik des Liquidverdampfens vor und berichten von den Auseinandersetzungen um die E-Zigarette im Richtlinienverfahren bei der kürzlich in Kraft getretenen EU-Tabakproduktrichtlinie 2.

21.05.2014 von 20 bis 22 Uhr Radiosendung
Vom Rauchverbot zum Ekelbild – Tendenzen der Bevormundung

NovoArgumenteRegulierende Eingriffe in individuelle Lebensstile haben in den vergangenen Jahren an Tiefe zugenommen. Die tabakbezogene Gesetzgebung umfasst heute Konsumverbote in Gaststätten, Verkehrsmitteln und vielen anderen Einrichtungen, Werbeverbote, ‚Sündenbesteuerung‘, Ekelbilderpflicht auf Packungen und vieles mehr. Dies wirft Fragen nach den Hintergründen, dem Staatsverständnis und dem Menschenbild auf. Die Diskussion soll vor allem die novellierte Tabakproduktrichtlinie der EU und staatliche Rauchverbote behandeln.

Podium:

  • Dr. Carl Andersson (Lehrer, Bürgerinitiative für eine tabakfreie Erziehung)
  • Prof. Romano Grieshaber (Arzt, ehemaliger Präventionsleiter der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe)
  • Christoph Lövenich (Politologe, Ressortleiter NovoArgumente)
  • Prof. Günter Ropohl (Technikphilosoph und -soziologe, Autor des Buches Besorgnisgesellschaft – Hintergründe der Tabakbekämpfung)
  • Moderation: Johannes Richardt (Redaktionsleiter NovoArgumente)

Beachten Sie hierzu bitte auch das Novo-Dossier „Rauchverbot”.

Diese Live-Sendung wurde über die Webseite, auf radio.de sowie über Shoutcasts ausgestrahlt. Die Aufzeichnung können Sie sich hier anhören.

email hidden; JavaScript is required


OKiTALK.com stellte kostenfrei die Sendeplattform zur Verfügung. Vielen Dank!
Wir übernahmen die technisch-administrative Betreuung der Sendung.